Die Hauszeitung 

            von 1975 - 1995

      Willy Schmidt                      Hans Schweifer                Karl Klingenfuß         Joschi Bragulla              Willy Eichel

                                      

"Willy, warum machst Du keine Zeitung für uns Paohlbürger?" Das war die Frage, die nach dem Besuch der "Roten Funken" im Februar 75 von vielen Mitgliedern gestellt wurde. Sie waren gewohnt, daß sie mit einem Rundschreiben dreimal im Jahr über das Wichtigste informiert wurden. Leider fehlten in den Schreiben immer die aktuellen Fotos. Bilder gab es zu Hauf, unser Starfotograf Horst Mecke arbeitete schon lange mit Erfolg für unsere jährlichen Festhefte. Der Gedanke war faszinierend und nach ein paar Telefonaten mit unseren Vereinsdesignern gab es nur einen Einwand. " Willy was machst Du noch? " Spieker bauen, Seniorentage und, und, und. Die "Blauen Funken" haben ihre "Funkenpost". Die KG Freudenthal hat den "Faschingsboten".

Also, warum nicht? Schnell war das erste Redaktionsteam in Hans Schweifer, Grafikdesigner Willy Schmidt und mir komplett. Während Hans Schweifer und ich für die ersten Artikel sorgten,hatte Horst Mecke die wichtigsten Fotos vom Besuch der "Roten Funken" in Arbeit. Themen gab es genug, aber neben dieser Arbeit mußte ich jetzt Dauerabonnenten gewinnen. Kein Problem für die meisten Freunde, eine Selbstverständlichkeit, wenn auch einige unserer Geschäftsleute sehr skeptisch waren, es war ihre Meinung, daß uns bei der zweiten Ausgabe die Themen ausgehen würden.

Es war schon komisch, und ich habe mich immer wieder gefragt, warum einige Vorstandsmitglieder so wenig Vertrauen in diese meine Arbeit hatten. Alles, was ich Ihnen vorgeschlagen hatte, war zum vollen Erfolg für unsere Gesellschaft geworden, zumal die Hauptarbeit in allem doch immer bei mir gelegen hatte, und das geldliche Risiko immer im vollen Umfang von meiner Firma Pebüso abgedeckt war. Der Verein war zu keinem Zeitpunkt in irgend einer Form in Schwierigkeiten dank des Ehrensenats, Präsidiums, Landesdirektor Walter Hoffmann - Bankdirektor Klaus Dietrich Nacken und Prokurist ppa. Hans Schweifer. Es war eine Freude mit solchen hervorragenden Leuten zu arbeiten. Alles, aber auch alles, was ich mit diesen Herren angefaßt habe, wurde zum Erfolg, der heute noch sichtbar ist. Unser Ehrensenator, Druckereibesitzer Karl Klingenfuss, hatte den ersten Druck von 1000 Zeitungen übernommen. Pünktlich zum 1. Mai 1975 wurde die erste Zeitung den Mitgliedern durch unsere Poststelle zugestellt. Titelseite Bild "Besuch der Roten Funken" in Münster zur Galasitzung der Gesellschaft und Empfang im Friedenssaal durch unseren Ehrensenator und damaligen OB Dr. Werner Pierchalla. Hier auf dem Bild mit dem Präsidenten Hans Georg Brock und dem Vize Giesbert Brovot. Ab dem Tag war der jeweilige Erscheinungstermin der 1. Mai - 1. September und 31. Dezember bis zum  1. Mai 1995. 20 Jahre Hauszeitung, die ab dem Jahre 1975, angefangen von der Auswahl des Fotomaterials über das Layout bis zur druckreifen Vorlage von unserem aktiven Mitglied Frau Joschi Bragulla und mir erstellt wurde. Sie wurde zum unbedingten Spiegelbild der Gesellschaft. Die von Hans Schweifer und mir bis zum Tage der Hauszeitung erstellte Jahresfestschrift wurde jetzt von dem Mitglied Willy Schöttler  gemacht.  

Die Publikation erscheint heute unregelmäßig in einem neuen Layout unter dem Namen "Blickpunkt" und hat mit den bisherigen Ausgaben nichts zu tun .

Die von mir ins Leben gerufene Zeitung war bis zum 1. Mai 1995 Information, gehobene Unterhaltung und Verbindung zu den Mitgliedern. 20 Jahre trug sie unter dem Namen "De Paolbüörger" dazu bei, die Gesellschaft als Botschafter der guten Laune unter den Karnevalisten bekannt zu machen. Die 21. Ausgabe mit Datum 1. Mai 1995 ist die von Frau Joschi Bragulla und mir erstellte letzte Ausgabe.

Heute stellt diese Hauszeitung gebunden in zwei Bänden mit 60 Ausgaben ein wunderschönes Zeitdokument dar. 

Willy Eichel

Gründer der Hauszeitung "De Paolbüörger" und Gründer der KG Paohlbürger Münster e.V.